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Delaware/OH, USA, Asbury United Methodist Church

Enkel und Urenkel Klais   Die Herausforderung der Nachfolge    

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Zurück in Bonn, berichtete ich meinem Team darüber. Gemeinsam versuchten wir ein Konzept zu entwickeln, dass in unseren Augen die Asbury United Methodist Church widerspiegelt: warme Klangfarben und viele weiche, farbige Grundtöne, die wie ein Chor erklingen und zu einer kraftvollen Stärke anwachsen, die jedoch niemals aggressiv oder schrill ist. Unser Ziel war, eine Orgel mit einer vielfältigen Disposition zu gestalten, die ganz klar auf den Traditionen der Vergangenheit fußt, jedoch konzipiert, um in die Zukunft zu weisen.

 

Unsere Vision war es, ein Instrument zu schaffen, welches das Leben aller Gemeindemitglieder bereichert; welches die Orgellandschaft Delawares ergänzt, nicht durch die Auswahl eines Orgelbauers mit anderem Namen, sondern durch die Auswahl eines Konzeptes mit einer starken Persönlichkeit, ausschließlich für diese Kirche entwickelt; und welches ein warmes Klangbad für die Kirchengemeinde schafft.

 

Anstatt eine zweimanualige Lösung zu wählen kamen wir zu dem Schluss, dass ein dreimanualiges Instrument viel besser all die Möglichkeiten bieten würde, die wir uns vorgestellt hatten, und zwar nicht durch mehr Register, sondern dadurch, die reiche Vielfalt von Grundtönen auf drei Manuale und Pedal zu verteilen, und durch Einbindung zweier schwellbarer Werke eine höhere dynamische Flexibilität zu erreichen. Das Layout des Instrumentes basiert auf einer sehr "klassischen" Anordnung: Alle Manualwerke sind in der Mitte der Orgel angeordnet, Positiv und Hauptwerk übereinander, Great und Swell hintereinander, und das Pedal, geteilt in C- und Cs-Seite, die Manualwerke flankierend. Ein komplexes Traktursystem ermöglicht es, den freistehenden Spieltisch an den für den Organisten besten Platz zu stellen, damit ein optimaler Kontakt sowohl zum Chor als auch zur Orgel besteht.

 

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