_UP

Übersicht

Delaware/OH, USA, Asbury United Methodist Church

Enkel und Urenkel Klais   Die Herausforderung der Nachfolge    

< 1 2 3 4 5

 

 

Parallel zur Entwicklung des musikalischen und klanglichen Konzeptes des Instrumentes entstand auch das visuelle Konzept. Gleich hinter dem Altar stehend, wollten wir folgendes schaffen: Ein Gehäuseentwurf, der sich in den Raum einfügen kann, gleichzeitig aber seine skulpturale Eigenständigkeit behält, wenn man es im Detail anschaut, ein Gehäuseentwurf, der keine "ausgefallene Spielerei" ist, sondern einer, der zeitlos ist, und dennoch seinen starken Charakter zeigt; ein Gehäuseentwurf, der den warmen Klang und die Vielfalt der grundtönigen Register reflektiert; und ein Gehäuseentwurf mit Tiefe, der weder aggressiv noch schrill klingt.

 

Obwohl das musikalische Konzept und eigene Ideen der äußeren Erscheinung gleichzeitig entwickelt wurden, blieb ein Thema offen – das der Schleierbretter. Schleierbretter sind das dekorative Element im Prospekt oberhalb der Frontpfeifen. Obwohl in erster Linie dekorativ, müssen sie doch gestaltet und so angeordnet werden, dass sie den Klang nicht blockieren und ästhetisch die Persönlichkeit des Instrumentes unterstreichen. Als ich die Entwurfsidee für die Schleierbretter vom Künstler Ebb Haycock aus Delaware zum ersten Mal sah, wusste ich gleich, dass das die Lösung darstellte, nach der ich schon so lange gesucht hatte: skulpturale Schleierbrette, die einen Übergang von den Pfeifenenden zur Dacharchitektur des Chorraumes. Ich möchte mich bei Ebb für sein fantasievollen Entwurf bedanken, ebenso wie für seine Bereitschaft, mit uns an dieser schwierigen Aufgabenstellung zu arbeiten.

 

Danke Ihnen allen, dass Sie eine zweite Klais-Orgel in Ihrer Stadt aufnehmen. Für uns wird ein Traum wahr, wenn Sie wirklich dieses neue Kirchenmitglied als Bereicherung für das physische und spirituelle Leben Ihrer Kirche empfinden.

 

Philipp C. A. Klais

 

Seiten: < 1 2 3 4 5