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Bonn, St. Elisabeth

Zum 100. Geburtstag der Orgel hier nun der längst überfällige Artikel:  

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Die Technisierung der Spielanlage wird vor allem den Erfordernissen spätromantischer Orgelmusik (z. B. Max Reger) gerecht. Der Gesamtklang des Werkes widerlegt das Schlagwort von der "Schrei und Brüllorgel" des beginnenden 20. Jahrhunderts. Das Tutti, das sich aus den kräftigen Stimmen erstellen lässt, zeigt die notwendige Gravität in angenehmer Zurückhaltung. Die Stimmen verschmelzen durch die entsprechenden Mensuren und die wenigen Aliquote in den gemischten Registern. Eine Besonderheit stellen die drei Hochdruckstimmen (HD) des III. Manuals dar. Diese Register werden mit wesentlich mehr Winddruck gespeist und verleihen der Orgel eine Klangkraft, wie etwa die Chamade der französischen Orgel.

 

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