
Übersicht
Herztöne - Musik und Gesundheit
Ein paradiesisches Konzert
Ein Besuch in Loiu
Südlohn, St. Vitus
Bonn, St. Marien
Salem-Weildorf, St. Peter und Paul
Lantershofen, St. Lambert
Holzwickede, Evang. Kirche
Bornheim-Hersel, St. Ägidius
Lemförde, Martin-Luther-Kirche
Leeds/GB, Cathedral
Köln, Evang. Trinitatiskirche
Ludwigshafen-Ruchheim, St. Cyriakus
Trier, Aula des Max-Planck-Gymnasiums
Delaware/OH, USA, Asbury United Methodist Church
Heiningen, Kath. Stiftskirche
Bendorf, St. Medard
Alfter, St. Matthäus
Aarhus/DK, Musikhuset
New York/NY, USA, Interchurch Center Chapel
Dortmund, Konzerthaus
Karlsruhe, Evangelische Christuskirche
Köln, Dom
Köln-Riehl, St. Engelbert
Xi'an/CN, Datang Concert Hall
Wuhan/CN, Grand Theatre, Qintai Concert Hall
San Sebastián/ES, Nueva Parroquia de Riberas de Loiola
Vilnius/LT, Evang.-Lutherische Kirche
Fulda, Stadtkirche St. Blasius
Khanty-Mansiysk/RU, Konzert- und Theater-Zentrum „Ugra-Classic“
Caracas/VE, Sistema Nacional de Orquestas Juveniles e Infantiles
Salem-Stefansfeld, Maria vom Siege
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
Lille/F, Cathédrale Notre Dame de la Treille
Zaragoza/ES, El Pilar
Fredrikstad/NO, Glemmen Kirke
Hamburg, Elbphilharmonie
Loiu/ES, San Pedro
Die Orgel kam per Hubschrauber
Auckland/NZ, Town Hall
Götzendorf, St. Maria Magdalena
Orgelbau Klais wird 125 Jahre
Himmerod / Eifel, Abteikirche
Krefeld, St. Dionysius
Richardson/TX, USA, First United Methodist Church
Stralsund, St. Nikolai
Marburg, Elisabethkirche
Waldbreitbach, Maria Himmelfahrt
Beijing/CN, National Grand Theatre
Recklinghausen, Propsteikirche St. Peter
Nürnberg, St. Lorenz
Weissenhorn, Mariä Himmelfahrt
Frechen, St. Audomar
Appenweier, St. Michael
Moskau/RU, International House of Music
Madison/WI, USA, Overture Hall
St. Petersburg/RU, Philharmonie, Bolschoi-Saal
Ottobeuren, Abtei - Marienorgel
Irvington-on-Hudson/NY, USA, Presbyterian Church
Moskau/RU, International House of Music
Ochsenhausen, ehem.Klosterkirche - HO
Singapur/SG, Arts Center The Esplanade
Selfkant-Hillensberg, St. Michael
Seoul/KR, Presbyterian Church
Madison/WI, USA, Overture Hall
Duisburg, Karmelkirche Mutter vom guten Rat
Birmingham/GB, Symphony Hall
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Appenweier, St. Michael
 Die Pfarrkirche in Appenweier besticht durch ihre einheitliche Ausstattung aus der Zeit des Rokoko, alle wesentlichen Ausstattungsstücke der Kirche sind original und bestechen durch ihre gestalterische Geschlossenheit.
Die bisherige Orgel ist ein mehrfach umgebautes Instrument. Ursprünglich 1860 von Jacob Forell als einmanualiges Instrument mit mechanischen Kegelladen erbaut, wurde die Orgel 1937 von M. Welte und Söhne, Freiburg, elektrifiziert und auf zwei Manuale erweitert. Auch das neubarocke Gehäuse ist in Teilen von Welte neu angefertigt worden. Der Umbau von 1937 hat die Forell-Orgel bis zur Unkenntlichkeit verändert, wobei die Rekonstruktion der kleinen Orgel möglich wäre. Deshalb wird das Instrument dokumentiert und in Appenweier eingelagert.
Die Ausschreibung von 1999 forderte ein Konzept für eine neue Orgel. Die Architektur des Gehäuses sollte sich in den Raum integrieren, ohne sich neobarock anzubiedern, ehrlich und ablesbar, in der Idee des Raumes, aber keine Stilkopie.
Der Orgelentwurf nimmt ein Gestaltungsprinzip des Hochaltars auf, wo ein offener barocker Aufbau die Schauseite bildet, eine durch Säulen gegliederte und mit Ornamenten verbundene Architektur, im Grundriss bewegt. Diese Idee zitiert unser Orgelentwurf, übersetzt in eine zeitgemäße Formensprache: freistehende Lisenen mit einfachen Profilen bilden einen im Grundriss in konvexer und konkaver Abwicklung, der vom Stuck über der Empore vorgegeben ist. Die Zwischenfelder sind von den Prospektpfeifen des Principal 8' und Dekorteilen aus Messing gebildet, das Gehäuse selbst wird aus geräucherter Eiche gebaut.
Die Disposition mit ihren 17 klingenden Registern orientiert sich an der Klanglichkeit der früheren Forell-Orgel. Das Hauptwerk der Orgel wird von Principalen gebildet, nach süddeutscher Tradition aus einem Chor mit gleichbleibender Mensur. Dazu kommen Solostimmen wie Flöten, Streicher und der hochgebänkte Cornet. Das Schwellwerk weist ausschließlich Charakterstimmen auf, ist so die Ergänzung der Orgel in den lyrischen Pianobereich hinein. Mit ihm zusammen steht das Pedal auf einer Zwillingslade, wobei die beiden labialen Stimmen die Orgelrückwand bilden, die Zunge dagegen mit im Schwellkasten steht.
Ganz traditionell ist die weitere technische Realisierung geplant: Die Spiel- und Registertraktur wird mechanisch, ein großer, zentraler Doppelfalten-Magazinbalg übernimmt die Windversorgung.
Der Bau der Orgel in der Werkstatt hat angefangen. Abbau und Einlagerung der alten Orgel auf dem Kirchendachboden soll im Juli 2005 erfolgen, um die Renovierung des Fußbodens auf der Empore durchführen zu können. Bis Ende 2005 soll die Orgel fertig sein.
Hans-Wolfgang Theobald, Orgelbau Johannes Klais, Bonn
Zur Disposition ...
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