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Neubrandenburg/DE, Konzertkirche St. Marien

Verfolgen Sie das Entstehen einer Konzertorgel

Die Marienkirche in Neubrandenburg entstand als gotische Hallenkirche zwischen dem Ende des 13. und der Mitte des 14. Jahrhunderts. Nach mehreren Stadtbränden und Blitzschlägen wurde die Marienkirche  zwischen 1832 und 1841 weitestgehend restauriert und wurde wieder eingewölbt.

 

 

Anfang 1945 brannte die Marienkirche vollständig aus, die Gewölbe stürzten ein weiteres Mal ein. Stehen blieben nur der Turmstumpf ohne Helm und die vier Außenmauern. An einen Wiederaufbau war zunächst nicht zu denken. Nachdem die Ruine in den 1970er Jahren sogar abgerissen werden sollte, erwarb die Stadt Neubrandenburg die Überreste, um sie nach 1975 wiederherzustellen und sie in der Folge als Konzertsaal zu nutzen. Mit der Wende kam der Wiederaufbau ins Stocken. Nach erneuter Ausschreibung übernahm das finnische Architekturbüro PES unter Leitung von Pekka Salminen die Federführung. Seit 2001 dient die Marienkirche nun als Konzertsaal.

 

 

Der Einbau einer Orgel wurde mit eingeplant, lag allerdings lange außerhalb der finanziellen Möglichkeiten. Nachdem vor wenigen Jahren ein Sponsor für das Orgelprojekt gefunden werden konnte, gehen die Planungen und Arbeiten zügig voran.

 

 

Im Oktober 2015 wurde der Auftrag vergeben an eine Arbeitsgemeinschaft aus Berliner Orgelbau Karl Schuke und Johannes Klais. Der Entwurf stammt aus unserem Haus unter Mitwirkung von Pekka Salminen, die technische Planung und Auszeichnung erfolgte durch Schuke in Berlin. Seit dem 13. Februar 2017 läuft nun die Montage vor Ort.

 

 

Dank des Einsatzes der Projektbeteiligten vor Ort werden die Arbeiten in der Konzertkirche von zwei Webcams protokolliert, die alle 30 Minuten ein aktuelles Bild übermitteln. Die beiden Kameras finden Sie hier:

 

Blickwinkel 1

Blickwinkel 2

 

Webcams präsentiert mit freundlicher Unterstützung von
neu.sw Mein Stadtwerk®

 

Baufortschritt am 21. März 2017:

 

 

zur Disposition...

 

 

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