Bach: Orgelmesse
Interpret/Leitung: | Christian Bischof |
Datum: | ![]() 22.03.2026, 17:00 Uhr |
Ort: | St. Margaret München-Sendling Deutschland |
Johann Sebastian Bach: „Orgelmesse“ in St. Margaret - Dritter Teil der Clavierübung mit Christian Bischof
Am Sonntag, den 22. März 2026, um 17:00 Uhr, erklingt in der Stadtpfarrkirche St. Margaret in München Johann Sebastian Bachs „Dritter Theil der Clavierübung“ – eines der bedeutendsten Werke der Orgelmusik überhaupt.
Die 1739 in Leipzig veröffentlichte Sammlung, oft als „Orgelmesse“ bezeichnet, vereint groß angelegte Choralbearbeitungen über die zentralen Gesänge des lutherischen Gottesdienstes und des Katechismus mit monumentalen Rahmensätzen. Bach verbindet hier in einzigartiger Weise kompositorische Strenge, klangliche Vielfalt und eine tief durchdachte theologische Konzeption. Das Werk gilt als Summe seines Orgelstils und als Gegenstück zu den großen Messvertonungen.
Die groß angelegten Choralbearbeitungen zeigen ein breites Spektrum an Satztechniken – von streng kontrapunktischen Anlagen bis hin zu konzertierenden, klanglich differenzierten Formen. In ihrer Geschlossenheit und inneren Ordnung gehört die „Clavierübung III“ zu den zentralen Zyklen der barocken Orgelmusik.
Christian Bischof, Organist an St. Margaret und künstlerischer Leiter der dortigen Orgelkonzerte, widmet sich diesem Werk in einer Aufführung mit den großen Choralbearbeitungen. Bischof studierte Kirchenmusik und Orgel in Würzburg und Schweden und schloss sein Studium mit dem Meisterklassendiplom im Fach Orgel ab. Seine künstlerische Arbeit ist geprägt durch eine klare dramaturgische Konzeption und einen Schwerpunkt im großen Orgelrepertoire von der Alten Musik über Bach bis zur Spätromantik.
Seit 2020 ist er stellvertretender Diözesanmusikdirektor im Erzbistum München und Freising und verantwortlich für die Kirchenmusikausbildung sowie das Orgelwesen. Neben seiner Konzerttätigkeit im In- und Ausland wirkt er als Orgelsachverständiger und beschäftigt sich intensiv mit Fragen der Orgelentwicklung und Klangästhetik.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne entgegengenommen.
Das Spiel wird auf eine Großbildleinwand im Kirchenschiff übertragen.

