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Aller guten Dinge sind drei

Zur Einweihung der Marienorgel im Kölner Dom

_klais/bilder/fotos/Artikel/Koeln_Dom_Marien/Koeln_Dom_Marien_01.jpgder Ost-Prospekt im Chorumgang

Am 14. Juni 2026 wurde die neue Orgel der Marienkapelle im Hohen Dom zu Köln von Erzbischof Woelki feierlich eingeweiht. Sie ist damit das dritte Instrument aus unserer Werkstatt in der Domkirche am Rhein.

 

_klais/bilder/fotos/Artikel/Koeln_Dom_Marien/Koeln_Dom_Marien_02.jpgStandort im Chorumgang

Mit der neuen Marienorgel verfügt der Kölner Dom über ein modernes Instrument, das sowohl den liturgischen Feiern in der Marienkapelle als auch dem Konzertbetrieb neue Impulse verleiht. Das äußere Erscheinungsbild wurde vom renommierten Architekturbüro Mecanoo aus Delft entworfen. Die Verkleidung aus Baubronze reflektiert das einfallende Tageslicht und sorgt für ein eindrucksvolles Wechselspiel von Licht und Material.

 

_klais/bilder/fotos/Artikel/Koeln_Dom_Marien/Koeln_Dom_Marien_03.jpgder Süd-Prospekt zur Marienkapelle

Die Orgel ist mit 18 Registern ausgestattet und verbindet eine große klangliche Bandbreite mit zeitgemäßer Technik und hochwertigem Design. Dank ihrer vielseitigen Disposition eignet sie sich für den Einsatz in Gottesdiensten ebenso wie zur Begleitung von Chören und Instrumentalensembles sowie für Konzerte im Binnenchor des Doms.

 

_klais/bilder/fotos/Artikel/Koeln_Dom_Marien/Koeln_Dom_Marien_04.jpgdie angehobene Orgel spricht über die Chorstallen in den Binnenchor

Ein besonderes Merkmal ist die bewegliche Bauweise: Das komplette Instrument kann über einen Scherenhubtisch angehoben werden. Dadurch lässt sich der Klang gezielt entweder in die Marienkapelle oder in den Binnenchor projizieren, der regelmäßig für liturgische Feiern und musikalische Veranstaltungen genutzt wird.

 

_klais/bilder/fotos/Artikel/Koeln_Dom_Marien/Koeln_Dom_Marien_05.jpgder Nord-Prospekt im Binnenchor

Ergänzt wird das Konzept durch einen mobilen Spieltisch, von dem aus künftig sämtliche drei Orgeln des Kölner Doms zentral gesteuert und gemeinsam gespielt werden können – eine technische Besonderheit, die neue musikalische Möglichkeiten eröffnet.

 

_klais/bilder/fotos/Artikel/Koeln_Dom_Marien/Koeln_Dom_Marien_06.jpgdie Bronzeröhren des Prospekts

Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig über das neue Instrument: „Die neue Marienorgel ist ein äußerst farbenreiches und vielseitiges Instrument. Sie bietet deutlich mehr klangliche Möglichkeiten als ihre Vorgängerin und wird ihre Hauptaufgabe – die Begleitung der Gemeinde in den Werktagsgottesdiensten – in hervorragender Weise erfüllen. Zugleich eröffnet sie durch ihre innovative Konstruktion ganz neue Perspektiven für die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und Konzerten im Binnenchor. Im Vergleich zu den großen Domorgeln besitzt sie einen beinahe kammermusikalischen Charakter und eignet sich besonders für die Begleitung von Chören und kleineren Ensembles.“

 

_klais/bilder/fotos/Artikel/Koeln_Dom_Marien/Koeln_Dom_Marien_07.jpgder Spieltisch in seiner Alltags-Position zwischen Chorgitter und Orgelkorpus

Alle Fotos dieser Seite: © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Fotos: Jennifer Rumbach

 

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